Energiedebatte

8. September 2010

„Den Atomkompromiss der Bundesregierung begrüßen wir. CDU und FDP zeigen damit, dass sie entschlossen handeln. Wir lösen damit ein, was wir vor der Wahl versprochen haben. Die Menschen in Hessen wollen eine sichere und klimafreundliche, aber auch bezahlbare Energieversorgung. Genau das bekommen sie nun durch das Energiekonzept der Landesregierung und das der Bundesregierung“, so René Rock, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter erklärte Rock:
„Die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung ist moderat und klug. Sie differenziert nach dem Alter der Anlagen. Damit unterstützt sie den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Zusatzgewinne werden zu einem großen Teil abgeschöpft, um erneuerbare Energien zu finanzieren. Gleichzeitig machen wir mit Auflagen zur zusätzlichen Risikovorsorge die Kernkraftwerke sicherer als Rot-Grün es je verlangt hat.

Der Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien wird jetzt so organisiert, dass die Versorgungssicherheit der Umweltverträglichkeit nicht nachsteht. Beides ist wichtig, damit morgen nicht das Licht ausgeht.

Mit der Gesamtstrategie, die uns nunmehr vorliegt, beschreiten wir aktiv den Weg des langfristigen Umbaus unseres deutschen Energiesystems. Dieser ist notwendig, denn unsere zukünftige Energieversorgung kann eben nicht auf die Frage zu einzelnen Energieträgern reduziert werden, sondern erfordert den Blick auf das komplexe Ganze.

Die große Herausforderung liegt darin, die Umstellung unseres Energiesystems bei laufendem Motor vorzunehmen. Weder wollen wir dabei unsere ehrgeizigen Ziele im Klimaschutz zurücknehmen, noch den Verbrauchern höhere Strompreise zumuten. Die Kernenergie als Brückentechnologie und als saubere Energiequelle auf höchstem Sicherheitsniveau zu nutzen, ist der richtige Weg, um dies zu erreichen. Sie rein aus ideologischen Gründen abzulehnen ist antiquiert. Das zeigt auch der Blick in andere Länder wie Schweden oder USA.“