Deutsches Polen-Institut

Kunst & Kultur10. Juni 2016

  • Gratulation zur neuen Wirkungsstätte im Residenzschloss Darmstadt
  • Institut hat große Bedeutung für die deutsch-polnischen Beziehungen

Anlässlich der heutigen Eröffnungsfeier des Deutschen Polen-Instituts im Residenzschloss Darmstadt erklärte Nicola BEER, kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Wir freuen uns, dass das Deutsche Polen-Institut im Residenzschloss in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Darmstadt und zahlreichen Partnern ein neues Domizil im Zentrum der Stadt gefunden hat und somit sein langjähriges Wirken erfolgreich fortsetzen kann.
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag verbindet eine lange Tradition mit dem Deutschen Polen-Institut. Schließlich war es die spätere stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Hessen, Ruth Wagner, die als kulturpolitische Sprecherin im Februar 1979 mit einer ihrer ersten Initiativen im Hessischen Landtag und mit viel persönlichem Engagement die Gründung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt vorangetrieben hat. Damit ist Hessen nicht nur Gründungsland sondern seither auch Förderer des Instituts.“

Weiter erklärte Beer:

„2016 jährt sich zudem die Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen-Nachbarschaftsvertrages zum 25. Mal. Dieses Jubiläum will die FDP zum Anlass nehmen – auch angesichts der aktuellen Entwicklungen in Polen – die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen, aber auch zwischen dem Land Hessen und seiner polnischen Partnerregion Wielkopolska zu erhalten und weiter zu vertiefen. Das Deutsche Polen-Institut ist eine wichtige Facette der gelebten zivilgesellschaftlichen Kontakte zwischen Deutschen und Polen. Wir wollen den europafreundlichen Kräften in der polnischen Politik und in der Zivilgesellschaft den Rücken stärken, ohne uns einem Dialog mit europakritischen Kräften zu verschließen.“