Debatte zu 8. Mai 1945

24. März 2010

„Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag spricht sich dafür aus, den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung im kollektiven Gedächtnis unseres Landes zu verankern. Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat in seiner Rede 1985 anlässlich des 40. Jahrestags zu Recht darauf verwiesen, dass der 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 getrennt werden kann. Vor diesem Hintergrund bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Teil der deutschen Geschichte und mit den Ursachen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“, so Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

„Die Argumentation der LINKEN, dass ‚der Expansionsdrang führender Kräfte des deutschen Kapitals als Hauptursache benannt’ werden muss, ist hanebüchen und entbehrt jeder Vernunft. Eine solche Verkürzung  und Verharmlosung der Ursachen und Gründe für die nationalsozialistische Diktatur und den Zweiten Weltkrieg, wie von den Linken vorgenommen, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage und widerspricht den Erkenntnissen aus 65 Jahren zeitgeschichtlicher Forschung. Ein solches Geschichtsbild darf auf keinen Fall in unseren Schulen vermittelt werden. Und es darf auch nicht ohne Widerspruch im Raum stehen bleiben“, erklärte Döweling.