CO2-neutrale Landesverwaltung

9. August 2010

„Das ist ein deutliches Signal für Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinne! Ökologisches Denken, nachhaltiges Handeln und wirtschaftliche Vernunft wurden in ein ausgewogenes Gleichgewicht gebracht“, sagte der FDP-Abgeordnete Heinrich Heidel, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Hessischen Landtag ist, zur heute vorgestellten Strategie der Landesregierung für eine CO2-neutrale Landesverwaltung.

Die Strategie, mit der die Landesregierung bis zum Jahr 2030 eine CO2-Neutralität erreichen will, bestehe aus mehreren Bausteinen. Kernstück sei dabei eine den Ansprüchen der Energieeffizienz Rechnung tragende Beschaffungspolitik einerseits sowie das Setzen ambitionierter Energiestandards für die Landesliegenschaften und Neubauten andererseits. Insbesondere im Bereich der Neubauten wolle die FDP dabei darauf achten, dass sich die möglichen Mehrkosten über einen wirtschaftlich angemessenen Zeitraum durch die erzielbaren Energieeinsparungen amortisieren, hob Heidel hervor. Nur wenn auch unter wirtschaftlichen Aspekten ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis erreichbar sei, habe man wirkliche Nachhaltigkeit erreicht. Dies werde die FDP in jedem Einzelfall genau prüfen. 

Dazu Heidel abschließend: „Gerade für uns Liberale war stets von besonderer Bedeutung, dass Nachhaltigkeit nicht auf ökologische Aspekte reduziert werden darf. Aus Gründen der Generationengerechtigkeit bedarf es auch einer finanzpolitischen Nachhaltigkeit. Dass wir dies mit der Strategie geschafft haben, ist zugleich eine klare Absage an die Vorwürfe der Opposition: Nicht mit ideologischen Schnellschüssen, sondern mit durchdachten Konzepten wird eine effektive Klimaschutzpolitik gemacht.“