Bildungspolitik

20. Januar 2014

GREILICH: Schwarz-grüne Pläne in der Bildungsverwaltung müssen sich an Einsparungspotential des Landesschulamtes messen lassen – Aufblähung der Bürokratie befürchtet

Anlässlich des heutigen Interviews von Kultusminister Alexander Lorz im Wiesbadener Kurier erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Wolfgang GREILICH:

„Die geplante Rückabwicklung des Landesschulamtes werden wir sehr genau und mit kritischem Auge begleiten. Es ist fraglich, wie Schwarz-Grün die Verwaltung in der neuen Struktur schlank und effizient gestalten will, so dass die verfügbaren Ressourcen für die Lehrerversorgung und somit zur Verbesserung des Bildungssystems genutzt werden können. So hatte Nicola Beer als Kultusministerin ganz genau skizziert, welche Einsparungen in der Verwaltung sich durch die Schaffung des Landesschulamtes ergeben würden und wie diese Summen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler hätten verwendet werden können. Und genau dies sehen wir als Messlatte für sämtliche Maßnahmen der schwarz-grünen Koalition im Bereich der Bildungsverwaltung“, erklärte Wolfgang GREILICH, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter erklärte Greilich:

„Für Hessens Schulen bedeutete das Landessschulamt zudem besseren Service, der an ihren Bedürfnissen ausgerichtet ist und der sie gezielt auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleitet sowie sie bei der entsprechenden Realisierung unterstützt. Die rückwärtsgerichteten Pläne von Schwarz-Grün beinhalten nicht nur, dass der bürokratische Wasserkopf vergrößert, sondern auch dass der Weg zur Selbständigkeit der Schulen konterkariert wird. So wird die Chance zur Haushaltskonsolidierung durch Stellenabbau im Verwaltungsbereich vertan und stattdessen eine Aufblähung der Bürokratie im Bildungsbereich in Gang gesetzt, statt den notwendigen Entbürokratisierungskurs fortzusetzen.

Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Erfolge einer liberalen Bildungspolitik nicht rückgängig gemacht werden. Denn nach wie vor ist es richtig, in der Verwaltung von Schule zu sparen, um diese Gelder für mehr Lehrer, guten Unterricht und damit für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen zu verwenden.“