Bildungspolitik

14. August 2013

DÖWELING: Hessens Schüler können sich auf ein gutes Schuljahr freuen – Schulen profitieren von liberaler Bildungspolitik

„Hessens Schüler, ihre Eltern und die hessischen Lehrer können sich auf das neue Schuljahr freuen: Denn dank unserer liberalen Bildungspolitik verfügen Hessens Schulen über mehr Ressourcen für die pädagogische Arbeit und zur Bildung eines Schulprofils. Durch insgesamt 2.500 zusätzliche Lehrerstellen haben wir die Klassen verkleinert, die Doppeljahrgänge bewältigt, die Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut sowie die versprochene 105%-ige Lehrerversorgung im Landesdurchschnitt umgesetzt. Durch den Sozialindex werden diese zusätzlichen Ressourcen nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern kommen zielgenau jenen Schulen zugute, die aufgrund der sozialen Bedingungen am Standort einen erhöhten pädagogischen Bedarf haben. Damit sind wir unserem zentralen Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen für eine stärkere individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu schaffen, einen weiteren entscheidenden Schritt näher gekommen“, erklärte Mario DÖWELING, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Döweling weiter:

„Wir haben in Hessen auch in Zukunft eine Schulvielfalt und Schulwahlfreiheit, so dass Eltern die Schulformen wählen können, die am besten für ihr Kind geeignet ist. Aus Sicht der FDP-Fraktion kann nur ein vielfältiges und begabungsgerechtes Schulsystem den unterschiedlichen Bedürfnissen der hessischen Kindern gerecht werden. Hierfür haben wir das hessische Schulsystem erhalten und durch sinnvolle Schulformen wie die Mittelstufenschule ergänzt.

Auch werden wir zum ersten Mal an 27 Schulen mit dem bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht beginnen. Mit diesem Angebot tragen wir der Vielfalt in der hessischen Gesellschaft Rechnung. Mit der Einführung des Unterrichts haben wir den verfassungsrechtlichen Anspruch gemäß Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes erfüllt. Denn die muslimischen Schülerinnen und Schüler haben ein Anrecht auf verfassungskonforme Lösung in Hessen. Der bekenntnisorientierte islamische Religionsunterricht ist ein Unterrichtsfach wie jedes andere, also mit staatlichen Lehrkräften und in deutscher Sprache. Wir verstehen die Einführung des Unterrichts als Ausdruck einer Willkommenskultur und gelebter Integrationspolitik.“

„Liberale Bildungspolitik in Hessen bedeutet mehr Ressourcen, bedarfsgerechte Verteilung nach dem Sozialindex, kleinere Klassen, eine schlanke und an die Bedürfnisse der selbstständiger werdenden Schulen angepasste Schulverwaltung, Schulvielfalt und eine echte Wahlfreiheit der Eltern. Die FDP-Fraktion setzt sich auch weiterhin für gute Bedingungen an hessischen Schulen ein, damit Schülerinnen und Schüler sich auch in den nächsten Jahren auf die Schule freuen können“, so Döweling.