Bildungsgipfel

20. Dezember 2013

GREILICH: Bildungsgipfel muss von allen Beteiligten gewollt sein – kritische Stimmen dürfen nicht überhört werden

„Die ablehnenden Reaktionen verschiedener Verbände aus dem Bildungsbereich und von Teilen der Landtagsopposition müssen der neuen schwarz-grünen Koalition zu denken geben. Offensichtlich misstrauen große Teile der Öffentlichkeit den Ankündigungen der neuen Koalition, mit Hilfe eines Bildungsgipfels einen „Schulfrieden“ in Hessen schaffen zu wollen. Für diese Kritik haben wir angesichts der schon verkündeten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich und der fehlenden konkreten Vereinbarungen für die notwendigen Einsparungen zur weiteren Sanierung des Landeshaushaltes großes Verständnis“, so der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang GREILICH.

Greilich weiter:

„Auch wir befürchten, dass es bei Lippenbekenntnissen zum Schulfrieden bleibt und am Ende des Tages der Schulbereich zum nächsten haushaltspolitischen Steinbruch der konservativen Koalition werden wird. In dieser Legislatur ist es uns gelungen, Ruhe in die hessischen Schulen und Verlässlichkeit in die Schulpolitik zu bringen. Die durch die FDP-Kultusministerinnen Henzler und Beer geschaffte Befriedung der Schulen durch eine einmalig gute Lehrerversorgung darf aber keinesfalls gefährdet werden, auch nicht durch eine Gesprächsverweigerung von Verbänden und Oppositionsfraktionen. Deshalb werden wir die Einladung zum Bildungsgipfel, wenn sie denn kommen sollte, auch annehmen und dort unverdrossen und mit großem Nachdruck für den Erhalt der von uns erzielten Erfolge eintreten. Denn die Schulen benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und Ressourcen für einen guten Unterricht und für eine Förderung unserer Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Begabungen und Interessen.“