Bildung

9. Februar 2011

Mario Döweling und Jörg-Uwe Hahn: „Gelbe Karte für Cornelia Pieper – die unnötige Debatte um Bildungszentralismus muss beendet werden“
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag steht auch zukünftig zum Bildungsföderalismus in unserem Land.

Aus diesem Grund muss die Debatte um eine Zentralisierung der Bildungslandschaft in Deutschland beendet werden“, so Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Jörg-Uwe Hahn, Landesvorsitzender der FDP Hessen, und Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, haben sich dem Aufruf des Hannoveraner Kreises – Gruppe der Bildungsföderalen der FDP – angeschlossen, der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden, Cornelia Pieper, die Gelbe Karte zu zeigen.

Hahn und Döweling erklärten:

„Die FDP als die Bildungs- und Forschungspartei muss auf Eigenverantwortung und Wettbewerb, Bildungsfreiheit und individuelle Förderung setzen. Die FDP Hessen sieht vor diesem Hintergrund viele Chancen im Kampf um die Talentförderung des Einzelnen, im Ausbau der Stärken eines Wettbewerbsföderalismus, im Kampf um mehr Schul-, Hochschul- und Wissenschaftsfreiheit, in einer fairen Förderung der freien Schulen und im Aufbau einer echten Bildungspartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Kommunen.

Das Festhalten am Kooperationsverbot bedeutet keinesfalls, dass wir uns gegen mehr Bildungsgerechtigkeit, mehr Vergleichbarkeit der Bildungsabschlüsse und mehr Flexibilität der Schullandschaft aussprechen. Wir sind der Überzeugung, dass diese Ziele in einem föderalen Bildungssystem verwirklicht werden können.“

Jörg-Uwe Hahn sagte:

„Eine Bildungspartnerschaft in einem föderalen System kann unsere Schulen nach vorn bringen und die Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Aus diesem Grund wenden wir uns gegen den Kurs der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Cornelia Pieper und fordern ein Ende der Debatte, die den Schulfrieden gefährdet.“