Baulandoffensive

Wirtschaft27. März 2017

  • Fehlender Grund und Boden ist das drängendste Problem beim Wohnungsmangel
  • Bündelung der Expertise von Nassauischer Heimstätte (NH) und Hessischer Landgesellschaft (HLG) ist sinnvoll
  • Unterstützung der Kommunen bei der Überwindung von Hemmnissen dringend geboten

WIESBADEN – „Die Freien Demokraten begrüßen ausdrücklich die Baulandoffensive von Nassauischer Heimstätte und Hessischer Landgesellschaft. Erst in der vergangenen Woche hatten wir in der Plenardebatte zum Wohnungsbau die Forderung nach einer Unterstützung der Kommunen bei der Entwicklung und Erschließung von Bauland erneuert. Denn die Erschließung und Entwicklung von Bauland ist unserer Ansicht nach aktuell das größte Hemmnis beim Wohnungsbau“, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jürgen LENDERS.

Lenders weiter:

„Die Nutzung der Expertise von NH und HLG ist sinnvoll und kann einen wichtigen Beitrag leisten, mehr Wohnraum zu schaffen. Denn nur ein höheres Angebot beim Wohnraum wird auch einen Effekt auf die Mietpreise bewirken können. Kommunen stoßen bei der Entwicklung immer wieder auf große Hemmnisse, die sie mit ihren Strukturen kaum überwinden können.

Wir hoffen, dass die Baulandoffensive erfolgreich ist. Aber allein durch diese Offensive ist noch keine neue Wohnung gebaut. Sie muss nun auch ohne Behinderung von anderer Stelle arbeiten können. Wir werden die Arbeit der Baulandoffensive daher intensiv begleiten.“