Aussagen von Heilig zur Zukunft des Industrieparks Griesheim

Wirtschaft25. Februar 2016

  • Grüne Verhinderungspolitik gefährdet Arbeitsplätze
  • Was macht Herr Al-Wazir eigentlich den ganzen Tag?
  • Wirtschaftsstandort Frankfurt darf nicht an Attraktivität verlieren

WIESBADEN – Anlässlich der Aussagen der grünen Frankfurter Umweltdezernentin Heilig zur Zukunft des Industrieparks Griesheim erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS: „Wir teilen die Kritik der hessischen Unternehmerverbände an den Plänen der grünen Dezernentin, die die Zukunft des Industrieparks Griesheim massiv gefährden. Es zeigt sich auch in diesem Fall erneut eine Verhinderungspolitik, die bei den Grünen schon seit Joschka Fischer Tradition hat: So versucht auch Heilig, auf dem Verwaltungsweg ideologische Ziele durchzusetzen. Dass sie durch die Entziehung dringend notwendiger Flächen viele, für die Region immens wichtige Arbeitsplätze gefährdet, stört Heilig dabei nicht. Es ist höchste Zeit, dass der als Wirtschaftsminister vollkommen unsichtbare Al-Wazir endlich in Erscheinung tritt und in dieser Frage für die Interessen der Unternehmen einsteht – auch wenn es wohl in seiner ganzen Amtszeit das erste Mal wäre.“

Weiter erklärte Lenders:

„Auch dieser Fall zeigt, dass grüne Industriepolitik im Kern immer ein zentrales Ziel verfolgt: Deindustrialisierung. Wir halten es für ein fatales Zeichen an die hessischen Unternehmen, dass seitens der Politik Maßnahmen ergriffen werden, um ihr Wachstum, ihre Entwicklungsmöglichkeiten und ihre Wettbewerbsfähigkeit einzuschränken. Wer eine solche Politik fernab jeglicher wirtschaftlichen Vernunft betreibt, darf sich nicht wundern, wenn Frankfurt als Wirtschaftsstandort erheblich an Attraktivität einbüßt.“