Agrarpolitik

19. April 2011

Heinrich Heidel: Direktvermarktung stärken, Spielräume lassen

„Eine moderne, allen Interessen gerecht werdende Agrapolitik muss sowohl der ökologischen als auch der konventionellen Landwirtschaft hinreichend Entfaltungsspielraum lassen“, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Heinrich Heidel, der auch der Vorsitzende des Umweltausschusses ist.

Heidel weiter:

„Eine einseitige Ausrichtung der hessischen Agrapolitik wird den Herausforderungen einer modernen Landwirtschaft nicht gerecht. Direktvermarktungsmöglichkeiten zur Stärkung regionaler Wertschöfpungskreisläufe müssen im Interesse der Verbraucher und der Erzeuger ausgbaut werden. Nach dem Motto ‚aus der Region – für die Region‘ müssen die regionalen Absatzmöglichkeiten strukturell verbessert werden. Die FDP fordert deshalb eine konzeptionelle Weiterentwicklung und Neuausrichtung der hessischen Direktvermarktungslinien ‚Gutes aus Hessen‘ und ‚Geprüfte Qualität Hessen‘.“

Heidel hält einen hessischen Alleingang in der Agrarpolitik nicht für sinnvoll, da dieser zu einer nicht gewollten Insel-Lösung führen würde. Es sei sinnvoll und notwendig die europäischen Rahmenrichtlinien für die Agrarpolitik abzuwarten, die für 2013 zu angekündigt sind.