KNELL: Abschuss von Problemwölfen ist überfällig
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat die Beschwerden von drei Naturschutzverbänden zurückgewiesen und entschieden, dass der Abschuss von Jungwölfen im Lahn-Dill-Kreis zulässig ist. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende und jagdpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Wiebke Knell:
„Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs ist ein wichtiges Signal, dass Problemwölfe geschossen werden dürfen. Der Schritt ist überfällig, denn dem fraglichen Wolfsrudel werden wiederholte Nutztierrisse zugerechnet. Weitere Abschussgenehmigungen für sämtliche Wölfe, die Nutztiere reißen, müssen nun folgen. Am Ende wird es aber nicht ohne ein reguläres Bestandsmanagement gehen. Das heißt: Wölfe müssen wie andere Wildtiere regulär bejagt werden können, ohne dass jedes Mal eine Einzelfallgenehmigung eingeholt und vor Gericht durchgekämpft werden muss. Tierhalter dürfen nach wiederholten Rissen nicht immer wieder auf langwierige Verfahren vertröstet werden.“
