PROMNY: Bildungsmonitor ist der nächste Schock für Schwarz-Rot
- Hessen fällt im Bildungsmonitor auf Platz sieben zurück
- Platz 13 in Mathematik und Lesen, Platz 14 in Naturwissenschaften
- Schwarz-Rot setzt bei Bildung die falschen Prioritäten
„Platz 13 in Mathematik und Lesen, Platz 14 in den Naturwissenschaften: Für ein wirtschaftsstarkes Land wie Hessen ist das ein bildungspolitisches Alarmsignal. Nach den schlechten PISA-Ergebnissen ist der Bildungsmonitor der nächste Schock für Schwarz-Rot“, erklärt Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, zum heute veröffentlichten INSM-Bildungsmonitor. Im Gesamtranking fällt Hessen gegenüber dem Vorjahr um einen Platz auf Rang sieben zurück.
„Lesen, Schreiben und Rechnen sind die entscheidenden Basiskompetenzen und die Grundlage für einen erfolgreichen und selbstbestimmten Bildungsweg. Gleichzeitig sind starke MINT-Kompetenzen Voraussetzung für Innovation, technologischen Fortschritt und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Hessen darf sich bei diesen zentralen Kompetenzen nicht mit hinteren Plätzen zufriedengeben“, sagt Promny.
Kritisch bewertet Promny auch die Priorisierung der Bildungsausgaben. Bei den Ausgaben je Schüler ab Klasse fünf im Verhältnis zu den Landesausgaben je Einwohner liegt Hessen auf dem vorletzten Platz. „Wer bei der Bildung kürzt, während Hessen bei zentralen Schülerleistungen auf den hinteren Plätzen landet, setzt die falschen Prioritäten. Auch das sogenannte Bildungschancenpaket kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass gekürzt wird und Lehrerstellen unbesetzt bleiben. Schwarz-Rot muss Bildung endlich die Priorität einräumen, die sie verdient.“
