PROMNY: Vermeintliche Bildungsoffensive von Schwarz-Rot ist Korrekturversuch der eigenen Politik

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Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat das von der Landesregierung angekündigte Bildungspaket differenziert betrachtet: „Schwarz-Rot verkauft als Bildungsoffensive, was eigentlich nur ein Korrekturversuch der eigenen Politik ist. Die Landesregierung hat Bildung erst zur Konsolidierungsmasse gemacht und muss nun gegensteuern. Erst wurden 300 sozialindizierte Stellen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf gestrichen, nun sollen etappenweise 200 wieder geschaffen werden. Da bleibt immer noch ein Minus. In dieser Hinsicht ist das sogenannte Bildungspaket eher eine Mogelpackung“, kritisiert Promny. 

Promny ergänzt: „Dass digitale Bildung verpflichtend eingeführt werden soll, ist überfällig. Wir Freie Demokraten haben das seit langem angemahnt, während die Landesregierung die digitale Welt erst als Fake-Fach eingeführt und dann de facto abgeschafft hat. Dieses unnötige Hin und Her hätte sie den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften ersparen können, wenn sie gleich die Bedeutung digitaler Bildung erkannt hätte. Verlässliche Politik sieht anders aus.“ Dass es in der ersten Klasse eine zusätzliche Deutschstunde geben und Mathematik gestärkt werden solle, sei grundsätzlich richtig. „Neue Stunden und Kurse auf dem Papier helfen aber keinem Kind, wenn am Ende die Lehrkräfte fehlen. Wo diese herkommen sollen, hat die Landesregierung ebenso wenig beantwortet wie die Frage, ob für neue Angebote andere wegfallen sollen“, kritisiert Promny.