Was lange währt, fährt endlich gut

28.03.2025

Endlich rollt der Verkehr auf der A 49

Wer in Hessen auf der Nord-Süd-Achse unterwegs ist, der hat jetzt eine Alternative zur vielbefahrenen A 7/A 5: die A 49, die Kassel mit dem Ohmtal-Dreieck verbindet. Gerade wurde der letzte Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Gemünden/Felda vollendet, der Verkehr rollt. Für uns als Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag ist das eine gute Nachricht. Zum einen, weil wir wissen, dass unser Bundesland in der Mitte Deutschlands eine gute Verkehrsinfrastruktur braucht. „Wer Infrastruktur sät, wird Wohlstand ernten“ – davon sind wir überzeugt. Zum anderen ist der vollendete Lückenschluss der A 49 für uns aber auch eine gute Nachricht, weil wir uns über Jahrzehnte für diese Autobahn eingesetzt haben. Beharrlichkeit zahlt sich aus. Oder auch: Was lange währt, fährt endlich gut. 

Ein Projekt der Freien Demokraten

Die A 49 ist ein Musterbeispiel dafür, wie lange sich Planung und Bau von großen Infrastrukturprojekten in Deutschland hinziehen. Insgesamt wurde fünf Jahrzehnte diskutiert und abgewogen, gefordert und abgelehnt, geklagt und demonstriert. Die Freien Demokaten haben sich dabei immer klar für den Bau der Autobahn ausgesprochen und diese in Verantwortung vorangetrieben. So war es im Jahr 1987 der hessische FDP-Wirtschaftsminister Alfred Schmidt, der den Sofortvollzug für den Bau des Abschnitts Borken-Schwalmstadt angeordnet hat. Im Jahr 2012 war es FDP-Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch, der mit seiner Unterschrift unter dem Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Stadtallendorf–Gemünden den A49-Lückenschluss besiegelt hat. Und auch FDP-Wirtschafts- und Verkehrsminister Florian Rentsch hat die Planungen im Gegensatz zu seinen Nachfolgern vorangetrieben. Wir Freie Demokraten haben auch Kurs gehalten, als es Proteste von Umweltschützern sowie von Waldbesetzern gab. Letztere hatten den Boden des friedlichen Demonstrierens verlassen und sind auch vor Angriffen auf Polizeikräfte nicht zurückgeschreckt. Für uns war klar: Die Autobahn muss vollendet werden, und wir stehen an der Seite der Polizei.

Von Pendlern und Anwohnern heiß ersehnt 

Wir Freie Demokraten waren nicht nur dabei, als Unbelehrbare im Dannenröder Forst in Baumhäusern saßen. Wir waren schon viel früher dabei, als Anwohner der umliegenden Orte für die A 49 demonstriert haben. Wir haben diese Menschen unterstützt, denn wir haben ihre Sorgen verstanden. Die einen wollten die Autobahn, weil sich der Verkehr Tag und Nacht auf den Durchgangsstraßen durch ihre Ortschaften schlängelte. Die anderen freuten sich auf schnellere Verbindungen nach Kassel, aber auch bis ins Rhein-Main-Gebiet, sei es als Pendler für den Weg zur Arbeit oder als Unternehmer für die Stärkung des örtlichen Gewerbebetriebs. Wir sind bis heute überzeugt: Ein wirtschaftsstarkes Land wie Hessen, mit Deutschlands größtem Flughafen sowie Industrie und Handel, braucht Autobahnen. Hessen braucht die A 49 seit langem. Endlich, im Jahr 2025, hat es sie.